GPS-Tracker

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Da mittlerweile immer mehr alte Fahrzeuge geklaut werden, macht sich der Wunsch breit, den Standort des eigenen Bulli immer sehen zu können. Dazu gibt es verschiedene Geräte, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Allen gemein ist, dass sie eine Verbindung in ein Funknetz benötigen. Sobald der Dieb einen "Jammer" dabei hat, sendet keiner der beschriebenen Geräte ein Signal raus. Jammer sind recht einfach zu bekommen (siehe Jammer-Shop)

Dedizierte Tracker mit eingelegter Sim-Karte[Bearbeiten | edit source]

Diese Tracker werden meist über SMS Befehle eingerichtet und gesteuert. Sendet man beispielsweise den Befehl *664# an die Telefonnummer der im Tracker eingelegten Sim-Karte, wird diese eine Nachricht mit den Positionsdaten an den Absender der SMS zurücksenden. Im Tracker selber kann festgelegt werden, auf welche Nummern das Gerät antwortet. So ist sichergestellt, dass nicht jeder mit der Telefonnummer des Trackers die Positionsdaten abrufen kann. Der Tracker kann auch so eingerichtet werden, dass er eine Alarm-SMS an eine bestimmte Telefonnummer sendet, sobald er einen bestimmten Bereich verlässt (Geofencing). Anschließend trackt der GPS Tracker dann seine Route und sendet (abhängig von der Einrichtung) regelmässig seinen Standort an seinen Besitzer.

Vorteile:

  1. Klein und einfach zu verbauen
  2. Es fallen nur Kosten für die SIm-Karte und das Gerät selber an
  3. Verbraucht wenig Strom im Stand By Modus
  4. Günstigste Lösung (ab ca. 35€)

Nachteile:

  1. Viele optisch baugleiche Modelle, die gravierende Qualitätsunterschiede haben im Umlauf
  2. Am Gerät selber keine Einstellungsmöglichkeiten (nur per SMS)
  3. Senden meist nur über GSM-Netz (kein LTE, kein UMTS, kein WLAN)
  4. Billigste Geräte stellen ihre Daten in unsicheren chinesischen Portalen bereit
  5. Mögliche Umschaltung auf ausländische Handynetze fragwürdig, da der Zugangspunkt zum Netz meist nur per SMS Steuerbefehl geändert werden kann


Mietangebote[Bearbeiten | edit source]

Diverse Firmen bieten GPS Überwachung auch gegen einen monatlichen Beitrag an. Die Beiträge schwanken zwischen 3 - 30€, je nach Umfang der Überwachung. Meist erhält man vom Anbieter des Angebotes einen dedizierten GPS-Tracker, der in ein Kundenportal eingebunden ist und über eine Website mehrere Funktionen zur Überwachung bereitstellt.

Vorteile:

  1. Klein und einfach zu verbauen, oft auch gegen Aufpreis direkt vom Anbieter
  2. Kosten der Sim Karte schon im Mietpreis
  3. Weboberfläche, um Einstellungen am Tracker visuell vornehmen zu können
  4. Hilfe-Hotline der Anbieter
  5. Verbraucht eher wenig Strom im Stand By Modus
  6. Oft die Möglichkeit, externe Kanäle zu schalten (z.B. Pumpen-Relais ausschalten)
  7. Funktionieren meist auch im Ausland

Nachteile:

  1. verhältnismässig hohe laufende Kosten im Monat/Jahr
  2. man muss dem Hersteller vertrauen (die DAten des Trackers werden von den Anbietern ausgewertet)


Altes Handy umbauen[Bearbeiten | edit source]

Mit einem alten Android Handy kann ein GPS-Tracker selber gebaut werden. Hierzu wird die App "Cerberus" auf dem Handy installiert und liefert anschließend alle Funktionen eines GPS-Trackers. Cerberus ist prinzipiell Schadsoftware, bzw. ist aufgebaut, wie ein Virus. Zur Überwachung ist aber genau dies notwendig. In diesem Wiki wird es bald eine Anleitung geben, die die Einrichtung beschreibt.

Vorteile:

  1. Sehr einfach zu verbauen, da die Stromversorgung prinzipiell über den Zigarettenanzünder geht
  2. Günstig in der Anschaffung (ca. 30€ fürs Handy)
  3. Möglichkeit Bild und Ton aufzuzeichnen und zu versenden
  4. Viele Alarmfunktionen und Aktionen (Bild machen, Video aufnehmen, externen Kanal schalten)
  5. Unauffällig, selbst wenn das Handy empfangsgünstig auf dem Armaturenbrett liegt
  6. Datenübertragung über GSM, UMTS, LTE, WLAN möglich
  7. Übersichtliches Web-Portal, über das man das Handy steuern und überwachen kann
  8. Funktion im Ausland (Je nach Handy-Tarif)

Nachteile:

  1. Man muss Cerberus vertrauen (wo gehen die Daten hin?)
  2. Laufende Kosten von 5 - 15€ im Jahr für Cerberus
  3. Laufende Kosten für die Sim Karte
  4. Technisches Verständnis zum Vorbereiten des Handys nötig (rooten des Android)
  5. Einige Handys haben Probleme mit hohen/niedrigen Temperaturen